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Wohndachfenster

© Roto Dach- und Solartechnologie

Dachfenster sind eine spezielle Art von Fenstern, die in das Dach eines Wohnhauses montiert werden und somit im obersten Geschoss bzw. Dachboden für Lichteinfall sorgen. Dachfenster werden für gewöhnlich entlang der Dachschräge montiert, es gibt jedoch auch Modelle für Häuser mit einem Flachdach. Wie alle anderen Fensterarten bestehen sie in der Regel aus zwei Teilen: einem festen Rahmen, sowie festen Fensterfüllungen oder beweglichen Fensterflügeln. Weitere wichtige Elemente beim Dachfenster sind der Anschluss ans Dach, der das Fenster abdichtende Eindeckrahmen sowie der Griff, mit dem sich das Fenster öffnen lässt.

Dachneigung

Abhängigkeit der Fensterlänge von der Dachneigung © VELUX

Die Dachneigung ist besonders wichtig für die Regensicherheit eines Dachfensters. Der Zentralverband des deutschen Handwerks hat eine Regeldachneigung festgelegt. Diese legt die Untergrenze für den Neigungswinkel der Dachschräge abhängig vom Eindeckmaterial fest. Beispielsweise darf bei Flachdachziegeln eine Dachschräge von 22° nicht unterschritten werden. Steilere Dachschrägen sind in der Regel kein Problem. Im Normalfall sind die verschiedenen Dachfenster-Modelle auf unterschiedliche Dachneigungen ausgelegt. Nachdem die eigene Dachneigung bekannt ist, kann ein passendes Dachfenster-Modell ausgewählt werden.

Auch aus visueller Sicht ist die Dachneigung für die Auswahl des richtigen Dachfensters wichtig: Denn ins Dachgeschoss soll möglichst viel Licht fallen, damit der Raum vom Tageslicht erhellt wird. Dabei gilt die Faustregel: Je flacher die Dachneigung, desto höhere Dachfenster sollten gewählt werden, um einen optimalen Lichteinfall zu gewährleisten. So liefert beispielsweise ein Dachfenster mit einer Höhe von 1,6 m bei einer Dachneigung von 35° Dachneigung denselben Lichteinfall wie ein Dachfenster mit einer Höhe von 1,18 m bei einer Dachneigung von 55°. 

Einbauhöhe

© VELUX

Die Einbauhöhe entscheidet über den Lichteinfall in den Raum: Als ideal, damit möglichst viel Helligkeit in den Raum gelangt und auch sitzende Personen noch durch das Fenster blicken können, gilt eine Einbauhöhe von 90 cm über dem Fußboden. Bei Klapp-Schwingfenstern gilt aufgrund der Bedienung an der Unterseite eine Einbauhöhe von 120 cm als ideal. Damit hier ein bequemer Ausblick im Sitzen möglich ist, kann beispielsweise ein Zusatzelement das Fenster nach unten verlängern. Die Fensteroberkante soll nicht über 2 Meter Einbauhöhe liegen.

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